Donnerstags-Regatta der Vereine der Unterhavel in 2021

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2020 trotz COVID 19, wird die Donnerstagsregatta auch in 2021 fortgesetzt. Auch in diesem Jahr ohne Sommerpause, als regelmäßiges Vergnügen, kurz vor dem Wochenausklang.
Die Wettfahrten sind für etwa eine Stunde geplant. Es wird nach Yardstick gesegelt. Ab- wechselnd stellen die beteiligten Vereine die Wettfahrtleitung.Ich hoffe es wird Dir Spaß machen, und wir können auch Erfahrung sammeln, es ist gleich im Schildhorn und dauert rund eine Stunde mit anschließendem Klönschnack und der Ehrung des Tagessiegers im durchführenden Vereinen (wenn möglich). Hier gibt es ein paar Infos zur Teilnahme an der Donnerstags-Regatta:

Ausschreibung: Yardstick-Regata für alle Vereine der Unterhavel

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Wir trauern um Dieter Borchers

Am 25.3.2021 ist unser Vereinskamerad Dieter Borchers im Alter von 84 Jahren verstorben.
Er ist in unsere Abteilung eingetreten am 1.4.2012 gemeinsam mit seiner Frau Gisela Barth.
Irgendwie fühlte es sich so an, als wäre Dieter schon immer dabei. Von Beginn an hat er sich in hohem Masse eingebracht und war immer hilfsbereit, egal wer immer ihn um Hilfe gebeten hat.
Er hat sich gekümmert, so kann man es wohl sagen. Er hat u.a. andere Mitglieder geslippt, unsere Blumen gegossen, abschlossen, für Ordnung gesorgt, Regattadienst auf der Knorke gemacht, Gastlieger betreut und war einfach die gute Seele im Verein.
Viele Tage hat er auf seinem Boot Summerdream mit seiner Ehefrau Gisela verbracht auf der Havel und bei uns im Hafen und man hatte den Eindruck, dass er seinen Lebensabend genossen hat, so gut er konnte.
Seit einiger Zeit kämpfte er mit einer heimtückischen Krankheit, die ihm aber nie seinen Elan genommen hat. Noch vor 3 Wochen saß er lachend mit seiner Frau bei uns im Verein auf der Terrasse.
Jetzt ist er sehr plötzlich gestorben. Wir sind sehr traurig und in Gedanken bei seiner Frau Gisela.

Wir werden ihn nicht vergessen!

Ergebnisse 2. Wettfahrt FunCup 2020

Und wieder …
war das ein wilder Ritt, wie wir ihn selten erlebt haben. Nur keine Blitze und Donner!
Dieses mal ging es vom Start um die Prosit II bis zur  Tonne 19, kurz vor der Pfaueninsel, und zurück, das Ganze mit 9 Booten. Wieder von Flaute bis hin zu Sturmböen war alles dabei,  mit Krängung, dass uns Wasser durch die Luken floß!!! „Ergebnisse 2. Wettfahrt FunCup 2020“ weiterlesen

„Alte Liebe, zwo“

1964.

Ich wohnte mit meinem Freund W. in einer Wohngemeinschaft am Kaiserdamm. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gab es ebenfalls eine Wohngemeinschaft, jedoch schon fortschrittlicher aufgestellt.

Da gab es Zigaretten mit seltsam befreienden Inhaltsstoffen, große Flaschen mit Lambrusco, das sollte Rotwein sein. Der uns bekannte E. wollte Berlin verlassen, und erwähnte ein Segelboot, dass er verkaufen würde.

Aufgewachsen bin ich in Husum / Nordsee und durfte durch einen Schulfreund den Husumer Segelverein kennenlernen und auch mal auf einem Jollenkreuzer mitsegeln. Das hat mir gefallen, jedoch weniger der
militärische Ton, der dort herrschte.

So aber war das Interesse an dem zu verkaufenden Boot geweckt und wir fuhren mit E. mit der BVG zum Stößensee. Das „Bootshaus“ , ein ehemaliger Hamburger Alsterdampfer, wie ich später wußte, diente als Bootshaus, Büro und Kneipe zugleich, mit Namen “ Alte Liebe “

Nun standen wir vor einem ca. 5 m langen Segelboot aus Holz, schon ein bißchen älter, mit abblätterndem Lack. Aber doch beindruckend und das Wasser im Boot gehörte wohl dazu.

E. wollte 100 DM und versprach uns, das Segeln beizubringen. Wir einigten und gingen zur „Alten Liebe“ zu Frau R., ihr gehörte der Laden.

Was wir bei diesem Erstbesuch nur flüchtig mitbekamen, Frau R. hatte zwei hübsche Töchter, nach unser Aufassung im passenden Alter, die eine in der Küche, die andere als Kellnerin.

E. hat uns wohl zwei oder dreimal das Segeln gezeigt und dann verließ er uns nach Westdeutschland.

Das Boot war gaffelgetakelt.

Das man beim Segelbergen das Piekfall in der Hand behalten muss und nicht losschmeißt, war mir wohl entgangen. Jedenfalls beim ersten Segelbergen kam der Gaffelbaum, mit der Nock nach unten zeigend ins Cockpit und peng, zerbrach er.

Aber Frau R. wies auf einen Schuppen, da sollten wir mal suchen und fanden tatsächlich einen passenden Gaffelbaum.

Das Großsegel, Leinen, war auch alt und mürbe, wir wollten ein Neues. Entweder aus Leinen, das gab es damals noch oder Kunststoff, das war jedoch deutlich teurer.

So bestellten wir bei einem Segelmacher in Tegel ein neues Baumwoll-Groß. Nach Fertigstellung erhielten wir es, fein säuberlich zusammengelegt, mit einem aufregenden Geruch.

Mit dem neuen Segel kamen wir dann doch ganz gut voran, mit den erwähnten schönen Töchtern leider überhaupt nicht. Selbst mein Freund W., eine etwas kleinere Ausgabe von James Dean, blieb glücklos.

Zwei oder drei Sommer waren wir fröhliche Segler, Schultheiss verhalf uns zu einer lockeren Segelauffassung, ohne Segelschein. Die Pflege eines Holzbootes blieb uns jedoch verschlossen, sodaß wir es dann doch an einen Holzkundigen verschenkt haben.

Aber der Bazillus Segeln hatte sich bei mir eingenistet.

Hält sich bis heute !

Ende

Heinz Bartels

Sommerabend auf der Alten Liebe

Ein verbales Erinnerungsfoto in Zeiten von Corona:

Schön ist anders. Nein, ein schönes Schiff ist die Alte Liebe nicht. Eher ein in die Jahre gekommener Kahn. Ramponiert und runderneuert. Nicht aufgemotzt, nur instand gesetzt. So dass das Flair der Vergangenheit, die sie schon auf dem Buckel hat und die vielen Runzeln, immer noch Ausstrahlung haben. So, dass hier sicherlich in irgendeiner Ecke der Klabautermann sitzt und nach dem Rechten sieht. Augenzwinkernd – auf seine Weise.

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Coole Mädchen bei Wind und Welle

Bei der Deutschen Jüngstenmeisterschaft im Teeny im Rahmen der Travemünder Woche haben Jasmin Lang und Antonia Köther aus unserer Abteilung den 3. Platz ersegelt. Sie waren nicht nur das beste Mädchenteam dieser Meisterschaft mit 30 Booten, sondern hatten in der Spitzengruppe auch die konstantesten Ergebnisse. In keiner Wettfahrt waren sie schlechter als Platz fünf.

Bild: Sven Hansen – Jasmin Lang und Antonia Köther (657) legen einen guten Start hin.

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Neue Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus (COVID-19) im PSB24-Stößensee

 

Liebe Vereinsmitglieder und Gäste,

die Schreiben des Berliner Seglerverbandes und des Landessportbundes der letzen 2 Wochen haben uns hoffen lassen und heute wurde nun entschieden, dass unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln Segeln ab sofort wieder erlaubt ist. Laut der vom Senat aktualisierten Verordnung gilt im Freien weiter ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum (also auch auf unserem Gelände) ist nur allein, im Kreise der Angehörigen des eigenen Haushalts und zusätzlich höchstens mit einer haushaltsfremden Person gestattet. 

Bitte tragt Masken, wenn Ihr mit anderen in Kontakt tretet, damit Ihr niemanden ansteckt und Ihr nicht angesteckt werdet. Wer keine Maske hat, kann von Beate oder Martina eine selbstgenähte Community-Maske (Mund-Nasen-Abdeckung) bekommen oder bindet euch ein Tuch um. Wie Jena zeigt, minimiert das Masken tragen das Ansteckungsrisiko enorm.

Wir öffnen ab sofort unser Gelände wieder, damit ihr die Boote fürs Slippen vorbereiten könnt. Wie das Slippen von statten gehen, erfahrt ihr separat. Einen Sliptermin werden wir kurzfristig mitteilen. Dieser ist vorgebucht, muß aber noch endgültig bestätigt werden.

Im Haus sind nur die Damen-, Herrentoilette und der Schrankraum geöffnet.  Alle anderen Räume dürfen z. Zt. nicht betreten werden. Wer das Haus betritt, der muss sich in eine Liste eintragen. Diese liegt auf dem Stehtisch im Flur. Im Flur hängen 2 Desinfektionsspender  (einfach die Hände drunter halten), rechts neben der Eingangstür und vor den Toiletten. Bitte benutzt diese, wenn Ihr das Haus betretet.

Ebenfalls befinden sich auf den Toiletten Desinfektionsflaschen für Flächendesinfektion, bitte nach der Benutzung auch die Türklinken damit einsprühen.

Der Steg darf immer nur von einer Familie / zwei Personen betreten werden. Bitte wartet, bis diese das Boot oder den Parkplatz erreicht haben um den Abstand zu gewährleisten.

Gäste (Nicht Vereinsmitglieder) dürfen zur Zeit das Gelände nicht betreten. Wie bisher dürfen gewerblich tätige Arbeiten an den Booten, nach Rücksprache mit Wolfgang, durchgeführt werden.

Die Verantwortung jedes Einzelnen ist sehr groß und wir bitten Euch diese wahrzunehmen, tragt dazu bei, Euch und Eure Vereinskameraden/kameradinnen zu schützen.

Ihr findet hinter diesem Link die Information des Berliner Seglerverbandes. Am Ende des Dokuments befindet sich ein PDF, mit den Senatsentscheidungen.

Der Vorstand