50. Goldenes Posthorn: Beste Stimmung an Land, Flaute auf dem Wasser

„Goldi“ (Dieter Frische) bei seinem 50. Goldenen Posthorn

Die symbolische Zahl der Meldung von 50 Booten zum 50. Jubiläum zu unser großen Regatta „Goldene Posthorn“ hatten wir fast erreicht. Auch mit 46 war es noch eine sehr gute Zahl gemeldeter Teams. Sie zeigt, wie richtig es war, nach der pandemiebedingten Pause unser Traditionsregatta neuen Schwung zu verleihen mit dem Wechsel zum Yardstick-Format und damit der Öffnung für alle Klassen nach einer anerkannten Verrechnungsformel. Dieser Schwung zeigte sich jetzt ebenfalls bei der gesamten Organisation, an der sich auch in diesem Jahr wieder erfreulich viele Mitglieder unter Leitung von Sportwart Michael Wiesener mit großem Engagement und Einfallsreichtum beteiligt haben. Im Gegensatz dazu zeigte der Wind an diesem 9. Mai leider kein Engagement, während an seinem Einfallsreichtum bei Drehern, Flautenlöchern und Abwesenheit kein Mangel herrschte.

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Fotos: Max Ackermann

Die Wettfahrleitung um Claudia Schurr war unter diesen Bedingungen nicht um ihren Job zu beneiden. Sie entschied sich angesichts der Prognosen, die keine Besserung versprachen, es einfach gleich zu probieren und das in weiser Voraussicht mit kurzer Bahn und nur einer einzigen Runde zusammen für Jollen und Kielboote. Da im letzten Jahr viele der konstruktionsbedingt langsamen Boote wegen geringen Windes nicht die vorgeschriebene Maximalzeit eingehalten hatten und als „aufgegeben“ gewertet werden musste, war diese Zielzeit jetzt entsprechend der in drei Gruppen eingeteilten Yardstick-Faktoren verlängert worden. 43 Boote gingen dann vor Schildhorn an den Start havelabwärts Richtung Tonne 1 vor Lindwerder.

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Mit viel Wind in die neue Piratensaison

Am letzten Aprilwochenende starteten unsere Piratenteams beim Willi-Möllmer-Gedächtnispreis, ausgerichtet vom Segler-Club Oberspree, in die Regattasaison. Bei strahlendem Sonnenschein stellten kräftige Böen bis zu 7 Beaufort sowie ständig drehende Winde gleich bei der ersten Regatta des Jahres hohe Anforderungen an Konzentration und seglerisches Können.

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Zwischen Flaute und 20-Knoten-Böen: Der Saisonstart der Teenys

Der Rupenhorner Teeny-Start, ausgerichtet vom Klub am Rupenhorn, ist der traditionelle Saisonbeginn und war in diesem Jahr auch bereits die Berliner Jüngstenmeisterschaft in dieser Bootsklasse. Doch zunächst ging es am Samstag mit einer Startverschiebung an Land loa, die sich bis etwa Mittags hinzog. Nachdem wir gemeinsam rausgefahren sind, weil der Wind stärker geworden war, wurde er Wind aber bald wieder schwächer und die Wettfahrten mussten dann für den gesamten Tag abgesagt werden.

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Die Saison ist in vollem Gange

Trainingslager bei den Kindern und Jugendlichen machten den Auftakt der Segelsaison, bevor es mit der offiziellen Ansegelfeier am 18. Aprilendlich wieder losging. Die Terrasse war voll, viele waren gekommen, um die Kinder mit Applaus beim Flaggenhissen zu unterstützen. Einfach eine schöne gemeinsame Tradition, die von allen Altersklassen unserer Abteilung geliebt wird.

Danach ging es per Boot in den Segelclub Oberspree in Kladow, der eine sehr schöne Ansegelfeier ausgerichtet hat für die Reviere Unterhavel und Wannsee.

Neben unseren Regatten „Goldenes Posthorn“, der „Freundschaftsregatta“ und dem „Bernd Löwe Gedächtnispreis“ für Piraten und Teenys richten wir in diesem Jahr jetzt auch noch die „Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft“ der Teenys aus, gemeinsam mit dem SC Gothia. Der Termin ist 23.-29. Juli. 

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Eine Woche Trainingslager der Teenys

In den Osterferien ist die Teeny-Segelsaison endlich wieder losgegangen! Am Sonntag 29. März haben wir uns alle um 9 Uhr im PSB getroffen und gemeinsam die Boote klar gemacht. Segel hoch und los ging’s! Wir sind direkt zum SC Gothia an der Scharfen Lanke gesegelt, wo unser unser gemeinsames Trainingslager stattfand. Nach einer kurzen Mittagspause mit mitgebrachten Snacks ging es auch gleich schon wieder aufs Wasser. Am Ende des Tages waren alle ziemlich kaputt – aber auch super zufrieden!

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Die Saison steht in den Startlöchern

Das Wasser ist wieder eisfrei und die ersten Boote schwimmen bereits. Es kann also wieder losgehen. Mit einem sehr gut besuchten Neujahrsbrunch haben wir mit vielen von Euch das Jahr willkommen geheißen. Und seitdem war viel los im Verein. Es gab Schulungen zum Regattasegeln mit Claudia Schurr, zum giftfreien Unterwasseranstrich mit Florian Kleiß, zum Kinderschutz mit Claudia Schurr und Elke Kersten u.v.m., alles wurde mit großem Interesse angenommen.

An einem Reisehighlight durften wir teilhaben als Clemens und „Moritz“ Fackeldey uns von ihrer Reise Vom Wannsee zu den Lofoten und zurück“ berichteten. Die Messe war bis auf den letzten Platz besetzt. Ein sehr eindrucksvoller Reisebericht einer spannenden Seereise. Nachzulesen unter https://tortilla-flat.de. Eine Reise, die seglerisch hochinteressant ist, aber auch fantastische Landschaften zeigt und erzählt vom Segeln zu zweit über einen längeren Zeitraum. Gebannt hingen die Zuhörer an den Lippen von Moritz und Clemens, die mit unterschiedlichem Blick sich herrlich ergänzten.

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Der SKS (Sportküstenschifferschein)

Dieses ist der amtliche deutsche Segelschein für Küstengewässer (bis 12 Seemeilen) und berechtigt zum Führen von Segel- und Motoryachten, ist oft für gewerblichen Einsatz vorgeschrieben und wird von vielen Vercharterern verlangt, um sichere Navigation und Manöver unter Segel zu beherrschen. Der Erwerb erfordert den Sportbootführerschein See und den Nachweis von 300 Seemeilen, ergänzt durch eine theoretische und praktische Prüfung, die Navigation, Wetterkunde und Yachtführung vertieft.

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Dieser einwöchiger Skipper-Kurs richtet sich an erfahrene Segler, die ein intensives Training hinsichtlich ihrer Manöverfähigkeiten mit Schiff und Crew durchführen möchten und so bestens auf Chartertörns, Segelurlaub mit kleiner Besatzung oder andere Abenteuer vorbereitet sind. Dieser praxisorientierte Kurs geht dabei individuell auf Deine Wünsche ein und umfasst zum Beispiel eine ausführliche Einführung in die Übernahme eines Schiffes und den Umgang mit elektronischen Navigationsmitteln sowie die optimale Vorbereitung auf deinen eigenen Segeltörn. Für diesen Kurs chartern wir eine Segelyacht, auf der maximal sechs Teilnehmende geschult werden. „Der SKS (Sportküstenschifferschein)“ weiterlesen

Lustige Hüte beim Jugendseglertreffen 2026

Die Seglerjugend ist die Jugendorganisation des Deutscher Segler-Verbandes (DSV) und vertritt die Interessen der jungen Seglerinnen und Segler in den Mitgliedsvereinen. Das Jugendseglertreffen bildet ihre zentrale Versammlung, bei der sich Vertreterinnen und Vertreter der Vereinsjugenden bundesweit gemeinsam mit dem Jugendsegelausschuss austauschen und wichtige Entscheidungen treffen. Das Treffen findet alle zwei Jahre statt, wählt die Jugendleitung, beschließt den Haushalt der Seglerjugend und dient als wichtiges Forum für Austausch, Diskussion und Vernetzung. Vom diejährigen Treffen berichten unsere Jugend- und Juniorensprecher:innen: „Lustige Hüte beim Jugendseglertreffen 2026“ weiterlesen

Wir trauern um Margit, Bodo und Helmut

Margit Maushacke wurde 88 Jahre alt und war auf den Tag genau 52 Jahre Mitglied unserer Segelabteilung. Sie ist am 31. Januar 2026 friedlich beim Mittagsschlaf neben ihrem Ehemann Jörg Maushacke eingeschlafen.

Margit kam in unseren Verein für ihren „Mausi“, der schon einige Jahre Mitglied in unserer Abteilung war. Damals hatte Mausi ein Tourenfolkeboot, mit dem die Beiden viel gesegelt sind auf der Havel. Der Radius wurde größer mit dem größeren Boot einer Vega, mit der dann auch die Ostsee bereist wurde. Und die letzen 20 Jahre hatten die Beiden ein Motorboot, den Kastor, getauft von der Enkelin Tanja.

Margit war ein zurückhaltender, leiser Mensch, liebevoll und immer sehr hilfsbereit. Auf vielen Regatten sorgte sie auf der Kastor für das leibliche Wohl der Wettfahrtleitung und Kaffee gab es immer satt. Da war sie in ihrem Element. „Wir trauern um Margit, Bodo und Helmut“ weiterlesen

Kinderschutzschulung – wir zeigen Haltung!

Unser Hauptverein, der PSB24 e.V., hat das Kinderschutzsiegel des Landessportbundes Berlin erhalten. Darauf sind wir sehr stolz. Uns als Segelabteilung am Stößensee ist der verantwortungsvolle Umgang mit Kindern und Jugendlichen besonders wichtig. Für uns ist das Kinderschutzsiegel nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein klarer Auftrag. Alle unsere Trainer:innen kommen aus den eigenen Reihen. Sie haben bei uns im Verein segeln gelernt, konnten sich frei entwickeln und entfalten – und geben diese Erfahrung heute mit großem Engagement an die nächste Generation weiter. Sie schaffen einen Raum, in dem sich junge Seglerinnen und Segler ausprobieren, wachsen und sich vor allem wohl und sicher fühlen können. „Kinderschutzschulung – wir zeigen Haltung!“ weiterlesen