Unser Flaggenmast wurde in den vergangenen Wochen nicht nur kosmetisch, sondern umfassend überarbeitet mit dem Anspruch, dass alles langfristig hält. Zunächst haben wir den 10 Meter langen Mast gelegt und und vollständig zerlegt. Für das Legen war geballte Teamarbeit notwendig, was aber bei uns in der Abteilung kein Problem ist. Mit einer ausgeklügelten Flaschenzugtechnik haben wir den schweren Vollholzmast langsam, aber sicher legen können. Über den Winter wurden sämtliche Metallteile gestrahlt und gründlich gereinigt, um alte Beschichtungen, Korrosion und Ablagerungen vollständig zu entfernen. So schufenwir eine saubere Basis für den Neuaufbau.

Der Mast selbst wurde in Eigenarbeit sorgfältig abgeschliffen, mit Epoxy gespachtelt, erneut geschliffen und anschließend mehrfach hochwertig gestrichen. Diese mehrschichtige Behandlung sorgt dafür, dass er dauerhaft gegen Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Wind geschützt ist, schließlich soll er viele Jahre zuverlässig Wind und Wetter trotzen.
Auch die Mars (Plattform) wurde durch ein engagiertes Mitglied vollständig erneuert: Nach dem Vorbild der alten Mars neu aufgebaut, konstruktiv verbessert und anschließend mit Epoxy laminiert, um maximale Stabilität und Langlebigkeit zu gewährleisten. Auch sie erhält selbstverständlich noch einen schützenden Anstrich. Bei der Montage werden durchgängig neue Schrauben verwendet, damit auch in der Verbindungstechnik alles wieder auf dem neuesten Stand ist.
Damit das Gesamtbild wieder stimmig und gepflegt wirkt, wurden auch das Gestell und der dekorative Anker gestrichen. Auch die angrenzende Holzterrasse wird im Zuge der Arbeiten repariert und instandgesetzt. Ein großes Dankeschön an unsere fleißigen Mitglieder für den engagierten Einsatz und das insgesamt starkes Zeichen, was wir gemeinsam bewegen können. So bleibt unser Verein nicht nur optisch, sondern auch technisch für viele kommende Saisons gut aufgestellt. Matthias Köther
